*33 Puccini: La fanciulla del West

Werk
Giacomo Puccini
Guelfo Civinini (Text)
Carlo Zangarini (Text)
La fanciulla del West
1910

Interpretation
Franco Capuana
Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Coro dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia

Renata Tebaldi (Sopran)
Mario del Monaco (Tenor)
Cornell MacNeil (Bariton)
Giorgio Tozzi (Bass)

Bianca Maria Casoni (Mezzo)
Piero di Palma (Tenor)
Enzo Guagni (Tenor)
Mario Carlin (Tenor)
Angelo Mercuriali (Tenor)
Athos Cesarini (Tenor)
Giorgio Giorgetti (Bariton)
Virgilio Carbonari (Bariton)
Edio Peruzzi (Bariton)
Michele Cazzato (Bariton)
Silvio Maionica (Bass)
Giuseppe Morresi (Bass)
Dario Caselli (Bass)

Aufnahme
1958
Rom
Decca

Klangqualität
T&T ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Mystik, Natürlichkeit, Balance, Präsenz, Transparenz, Räumlichkeit

Dreifachwunder oder die Aufnahme der Superlative
Man kann es nicht anders ausdrücken, diese Aufnahme ist schlicht ein Wunder, und zwar ein dreifaches. 1. Das Werk: Nach der Opern-Trias La Bohème, Tosca und Madama Butterfly scheint Puccini das Genre auf einen schier unüberbietbaren Höhepunkt gebracht zu haben. Doch nach sechs Jahren setzt er noch einen drauf und schafft mit der Fanciulla einen weiteren Meilenstein der Operngeschichte: im harmonischen Reichtum voller Nonen, Pentatonik und übermässigen Akkorden, in der symphonischen Dichte, sowie im Ausdruck, der den Verismus geradezu vollendet und überwindet. 2. Die Primadonna: Renata Tebaldi allein ist schon ein Wunder. Die vielleicht grösste Sopranistin aller Zeiten (sofern diese Zeiten auf Tonträgern für uns erschlossen sind) zeigt neben einem grossartigen Del Monaco und inmitten einer opulenten Männerbesetzung, was sie stimmlich kann: alles, und alles perfekt. 3. Die frühe Stereo-Aufnahme: Einfach nur beeindruckend, wie Decca 1958 einen derart brillanten, vollen und wuchtigen, aber gleichzeitig auch konstant-stabilen und sauberen Klang hinbekommen hat. Volle Punktzahl für eine Aufnahme der Superlative, die durch Perfektion überwältigt.

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