*49 Wieniawski: Violinkonzert Nr. 2

Werk
Henryk Wieniawski
Violinkonzert Nr. 2
d-Moll, Op. 22
1870

Interpretation
Seiji Ozawa
London Philharmonic Orchestra
Itzhak Perlman

Aufnahme
1973
EMI
His Master’s Voice
Suvi Raj Grubb (Produktionsleiter)
Robert Gooch (Toningenieur)
Foto © Ken Veeder

Klangqualität
⭐️⭐️⭐️
Natürlichkeit, Balance, Präsenz, Transparenz, Räumlichkeit

Melodische Poesie in vollem Klang
Eine ganze Generation hatte es gedauert, bis Wieniawski nach dem Erfolg seines ersten Violinkonzerts ein zweites schrieb. Achtzehn Jahre reifer, genau so klingt es, wenn man die beiden Konzerte direkt hintereinander hört. Während das erste mit Paganini-Virtuosität überwältigt, wirbt das zweite mit melodischer Poesie, lyrischen Linien, Geigengesang, reichhaltiger Instrumentierung. Auch dieses hochromantische Ereignis wird in der EMI-Aufnahme von 1973 voll eingefangen: volle Räumlichkeit des Orchesterklangs, volle Transparenz der Stimmen, wie etwa der herrlich schmachtenden Soloklarinette, voller Korpusklang von Perlmans Violine bei weich bleibendem Bogenstrich.

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