Werk
Georg Friedrich Händel
Silvio Stampiglia (Text)
Partenope
HWV 27
1730
Interpretation
Sigiswald Kuijken
La Petite Bande
Krisztina Laki (Sopran)
Helga Müller Molinari (Alt)
René Jacobs (Kontratenor)
John York Skinner (Kontratenor)
Martyn Hill (Tenor)
Stephen Varcoe (Bass)
Aufnahme
1979
Sint-Gilliskerk, Brügge
Harmonia Mundi
Neumann, Klaus L. (Produktionsleiter)
Valentin, Barbara (Produktionsleiterin)
Gallia, Thomas (Toningenieur)
Dery, Paul (Toningenieur)
Werner, Monika (Toningenieurin)
Klangqualität
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Natürlichkeit, Balance, Präsenz, Transparenz, Räumlichkeit
Vinyl-Zauber mit viel Detailliebe
Sorgfältig, leichtfüssig, luftig, ironisch, elegant, seidig-warm und mit viel Detailliebe: Wer meint, Barock-Musik müsse schwer oder gar schroff sein, wird hier eines Besseren belehrt. Die durch und durch natürliche Aufführung der Oper Partenope gemäss der Philosophie Kuijkens und seiner Petite Bande lässt keinen anderen Schluss zu, als dass wir hier das Werk so zu hören bekommen, wie es Händel nur intendiert haben kann. Die Aufnahmekunst von Harmonia Mundi fügt sich bestens in dieselbe Philosophie ein und beschert uns ein herausragendes Tondokument in analogem Stereosound aus der Zeit der stillen Revolution der historischen Aufführungspraxis. Man lasse sich bloss nicht durch die digitalisierten Versionen in die Irre führen, bei denen der Klang der Stimmen und Instrumente ihren Glanz verloren haben. Der Zauber der Partenope entwickelt sich nur aus dem Vinyl.
