Chopin: Nocturnes

Werk
Frédéric Chopin
Nocturnes Nr. 1–21
Op. 9, 15, 27, 32, 37, 48, 55, 62, 72,1

Interpretation
Adam Harasiewicz (Klavier)

Aufnahme
1961–1963
Philips
Nr. 20 und 21 (Op. posth.) wurden 1968 bzw. 1971 eingespielt und bei der Chopin-Gesamtausgabe von 1972 hinzugefügt.

Klangqualität
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Natürlichkeit, Balance, Präsenz, Transparenz, Räumlichkeit

Intime Gegenwart in tiefer Räumlichkeit
Die Nocturnes sind wohl die intimsten Klavierstücke von Chopin. Sie sind nicht für die grosse Bühne gedacht, vielmehr für einen kleinen Kreis von Träumerinnen und Träumern, die nach der rauschenden Nacht noch zurückbleiben und näher an den Flügel heranrücken, um bei Kerzenlicht ohne Netz und Boden sich dem Tief- und Tausendfachen hinzugeben. Adam Harasiewicz, der ein Grossteil seines Lebens den Werken Chopins widmete, spielt die Nocturnes, wie es das Intendierte fordert: intim und tief. Dasselbe braucht es aber auch bei der dritten Etappe auf dem Weg zur epischen Aufnahme und Philips liefert es uns: intime Gegenwart des Klaviers in allen Lagen und tiefe Räumlichkeit im Klang.

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